In den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff «Burnout» erstmals für berufsbedingtes seelisches Leiden verwendet. Heute sprechen Fachleute im Zusammenhang mit dem Burnout-Syndrom auch von einem psychovegetativen Erschöpfungszustand. So unterschiedlich die verwendeten Definitionen auch sind – alle Ansätze betonen den Faktor der kontinuierlichen emotionalen Belastung am Arbeitsplatz und ihrer fatalen Folgen.
Für die Entstehung eines Burnouts sind sowohl personale wie auch situative Faktoren ausschlaggebend.
Gefährdete Personen sind bei der Arbeit (freiwillig) stets länger anwesend als vorgesehen, haben oft das Gefühl, unentbehrlich zu sein und fühlen sich während und nach der Arbeit gefühlsmässig verschlissen. Meist werden Misserfolge und Frust verdrängt und eigene Bedürfnisse völlig vernachlässigt.